Netzwerke

Netzwerke sind mehr als nur die Kabel

Die meisten Privatnutzer verbinden mit einem Netzwerk in der Regel das Kabel zu ihrem Internet-Router. Doch im Firmen- beziehungsweise Enterprise-Umfeld sind Netzwerke weitaus mehr. Je nach Organisationsgröße gehören hierzu getrennte Netzwerke für Gäste oder verschiedene Teams und Aufgaben, zentrale Drucker, Loginserver oder auch zentrale Datenspeicher. Es ist wichtig, das Netzwerk von Anfang an sauber zu planen, denn nur so kann man sicherstellen, dass dieses mit möglichst wenig Ressourcen der Organisation betrieben werden kann.

Ein ideales Netzwerk ist für den Nutzer unsichtbar

Zu diesen Ressourcen zählt insbesondere die Zeit der Mitarbeiter. Plakativ formuliert: Trotz der wachsenden Komplexität eines Netzwerkes im Enterprise-Umfeld sollte dieses für den Nutzer unsichtbar sein. Er sollte sich nicht damit beschäftigen müssen, an welchem Switch der PC angeschlossen ist oder in welchem Netzwerk der Drucker hängt.

Datensicherheit und Stabilität entscheiden sich auf Netzwerkebene

Auch wenn das Netzwerk erst einmal „nur“ die Daten von A nach B transportiert – auf dieser Ebene entscheidet sich schon, ob die in diesem Netzwerk genutzten Dienste überhaupt sicher betrieben werden können. Gibt es eine Trennung zwischen den Mitarbeitern und den Gästen oder kann sich gar jeder aus dem Internet auf den internen Backupserver, der seit 1995 läuft, anonym einloggen? Und sind Telefonie und Internetverkehr getrennt oder beendet der zwanzigfach parallele Download des neuesten Youtube-Videos am Donnerstag Nachmittag zuverlässig alle Telefonate, weil die Internet-Leitung verstopft ist? Wer diese Ebene nicht Ernst nimmt, baut bei allen weiteren auf Sand.

Redundanz zur Erhöhung der Verfügbarkeit

Doch auch wenn das Netzwerk gut geplant ist: Jede Kompomente fällt irgendwann einmal aus. Und auch in mittleren Organisationsgrößen kann der Ausfall von internen Services oder dem Internet schnell sehr hohe Kosten produzieren und der Organisation nachhaltig schaden; die Mitarbeiter können nicht arbeiten, Kunden warten, Partner erreichen Sie nicht telefonisch. Gängige Internetanbieter nehmen sich in ihren AGB jedoch beispielsweise im Schnitt bis zu 11 Tage im Jahresmittel erlaubte „Downtime“ heraus – das entspräche fast 45min am Tag. Durch redundante Internet- und Netzwerkverschaltung (etwa zwei parallele Zugangsanbieter) kann man diese Downtime kostengünstig auf unter 8h im Jahresmittel reduzieren. Ähnliches gilt für interne Geräte: Jede Festplatte, jeder Switch gibt irgendwann seinen Dienst auf – in welchen Szenarien man mit welchen Ausfall- und Wiederherstellungszeiten leben kann, sollte genau geplant sein.

Bei Netzwerken sollte man für die Zukunft planen

Und diese Planung sollte nicht nur für den Status Quo erfolgen, sondern immer einen Blick in die Zukunft beinhalten. Dies kann erhebliche Kosten sparen und fängt bei teilweise simplen Planungsfragen an: „Wie viele Mitarbeiter-PCs und -Telefone werden in 2 Jahren in diesem Raum stehen und wie viele Netzwerkdosen sind dafür nötig?“ oder „Sollen in Zukunft intern Server angeschafft werden, weil in der Branche Geheimhaltungserklärungen dies immer häufiger vorschreiben?“

Netzwerke sind mehr als nur die Kabel

Zusammenfassend lässt sich sagen: Ein solides Netzwerk bringt kein Geld – aber ein instabiles Netzwerk kann sehr schnell sehr viel Geld kosten. Doch ob Aufbau, Ausbau oder Pflege Ihres Netzwerks: Wir unterstützen Sie gerne. Unser Portfolio umfasst breit gefächert alles, was zum internen Netzwerk hinzukommt - selbstverständlich von der Planung bis zur Ausführung durch uns.


Aus unserem Leistungsspektrum

Und auch nach Installation lassen wir Sie nicht alleine - mit unseren Serviceverträgen halten wir Ihr Netzwerk dauerhaft in Schuss und schulen auch Ihr Team. Und falls Sie noch nicht genau wissen, was Sie brauchen - wir unterstützen Sie sehr gerne auch bei dieser Frage.


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